Mein Equipment

...oder was das Herz eines Fotografen höher schlagen lässt

Einerseits hört man oft den Satz „das Foto macht der Fotograf und nicht die Ausrüstung“ und auf der anderen Seite „mit dem Equipment ist es ja klar, dass man gute Fotos macht“. Ich glaube jeder Fotograf hat diese Sätze schon einmal gehört und meiner Meinung nach sind beide richtig und falsch. Eine Symbiose aus beidem ist wohl das beste Rezept für gute Fotos. Aber egal welches Equipment du hast, man kann immer kreative, gute Fotos machen.

Kameras

Ich habe mir schon lange angewöhnt zwei Bodies mit mir herumzuschleppen, aus folgenden zwei Gründen: Falls meine Hauptkamera kaputt wird habe ich immer noch eine Backup Kamera und wenn ich unterwegs bin habe ich gerne an einer das Tele und an der anderen das Makro, um draußen bei eventuell schlechten Wetterverhältnissen das Objektiv nicht wechseln zu müssen.

Objektive

Da muss ich ehrlich sein: ich habe zu viele und weniger würden es auch tun. ABER: Objektive sind meistens auch wichtiger als die Kamera.

Sony 200-600mm: Mein meist benutzes Objektiv. Ist mein treuer Begleiter seit es auf dem Markt ist und liefert absolut geniale Bilder.

Sigma 100-400mm: Klein, leicht und scharf. Mein Tele für Bergtouren, wo Gewicht ausschlaggebend ist.

Tamron 70-180mm: Perfekt für Portraits und Hundefotografie.

Sigma 105mm: Mein erstes Makro Objektiv. Seit 2021 habe ich mich mit der Makrofotografie beschäftigt und ich bin absolut begeistert.

Laowa 25mm, Ultra Makro:  Bilder mit einem 5:1 Maßstab muss man einfach gesehen haben um es zu glauben. Es ist gewaltig und macht richtig Spaß.

Tamron 17-28mm: Ein leichtes, lichtstarkes Weitwinkel für Landschaftsaufnahmen bei Tag und Nacht.

Sony 24-105mm: Standardzoom – wenn man nicht weiß ob Weitwinkel oder Tele und man nicht mehr mitnehmen mag. Ich verwende es auch sehr gerne im Studio.

Sony 85mm: Das Bokeh – Monster unter meinen Objektiven.

Sony 35mm: Klein, leicht und perfekt für Hund in der Landschaft.

Zubehör

Meist braucht es nicht mehr als eine Kamera und ein Objektiv, doch in vielen Situationen erleichtert mehr Zubehör einem das Leben.

F-Stop Tilopa DuraDiamond: ein perfekter Rucksack, der viel Equipment tragen kann und trotzdem noch bequem ist.

Cosyspeed Photohiker: meine Wahl wenn es ums Wandern mit Kamera geht. Cosyspeed hat den Rucksack gemeinsam mit Vaude entwickelt und die wissen wie man gute Wanderrucksäcke baut.

LowePro FreeLine BP 350 AW: mein täglicher Begleiter. Meist ist keine Kamera drinnen, aber ich habe zumindest die Möglichkeit eine mitzunehmen.

Grundsätzlich arbeite ich in der Wildlifefotografie zu 95% ohne Stativ. Bei Ansitzen nutze ich es ganz gerne und bei der Landschaftsfotografie fast immer.

Rollei Rock Solid Alpha: mein Stativ, welches ich nur sehr selten auf Wanderungen dabei habe. Groß, schwer und verdammt stabil.

Rollei Rock Solid Gamma: mein Stativ, welches ich auch problemlos bei größeren Touren dabeihaben kann.

Gorillapod: ein Relikt aus meiner GoPro Zeit, aber hin und wieder doch ganz praktisch.

Etwas das Wildlifefotografen vor allem am Anfang unterschätzen ist die Tarnung. Sie erlaubt uns einerseits näher an die Tiere heranzukommen und schützt auf der anderen Seite das Tier, welches weniger gestresst ist wenn es uns nicht wahrnimmt.

Ich verwende verschiedene Tarnmöglichkeiten. Einerseits habe ich verschiedene Tarnnetze um ein provisorisches Hide zu bauen und andererseits habe ich einen Tarnanzug von DeerHunter wenn ich mobil sein will.

Als Tarnzelt verwende ich das Tragopan V6. Ein etwas teureres Tarnzelt aber jeden Cent wert.

Für meine „Studiofotografie“ hab ich ein kleines mobiles Studio mit Rollei Blitzen (Freeze 2s und Freeze 4s) und einem Godox Aufsteckblitz.

Für die Makrofotografie nehme ich hin und wieder auch den Blitz oder eine kleine Videoleuchte von Rollei, sowie das Laowa Ringlicht für das Laowa Ultra-Makro.

Es gehört noch einiges mehr dazu aber das würde den Rahmen hier sprengen. Kleinigkeiten wie Speicherkarten, Festplatten, Batteriegriff usw. werde ich eventuell mal im bald kommenden Blog besprechen.