Über mich

...oder wie eine Kamera mich der Natur näher brachte​

Klingt jetzt dramatischer als es ist, aber fangen wir mal von vorne an. Aufgewachsen bin ich eigentlich in Wien, jedoch hatte ich das Glück viele Wochenenden in Oberösterreich zu verbringen – mit einem Wald hinter dem Haus. Ein früher Anfang zur Naturverbundenheit. Die Schule wurde anstrengender und die Wochenenden in Oberösterreich seltener. Nach meiner Matura fing ich an zu studieren. In der ersten Studienzeit war ich fast nie in der Natur unterwegs – und das obwohl ich an der BOKU studiert habe. Im Moment mache ich meinen Doktor in Biochemie.

Doch was hat das mit Fotografie zu tun? Nachdem ich schon immer gerne Kameras von Freunden benutzt habe, sowie durch den Sport bedingt eine GoPro Phase hatte, beschloss ich Anfang 2017 mir meine erste richtige Kamera zu kaufen – eine Sony A6000. Der Gedanke war damals eigentlich im Urlaub und in den Bergen zu fotografieren, doch nach meinem ersten Tele wurde schnell die Leidenschaft zur Wildlifefotografie geweckt. Das Equipment wurde schnell teuer, doch die Fotos nur langsam besser. Es hat 3 Jahre gedauert, bis ich wirklich zufrieden mit meinen Fotos wurde und nicht nur hin und wieder einen guten Schnappschuss gemacht habe. Doch eines war mir schon von Anfang an bewusst: wichtiger als das perfekte Foto muss immer das Tierwohl sein. Umso erschreckender war es – und ist es auch immer noch – dass viele Wildlifefotografen diese Prinzipien nicht teilen. Nach einigen dieser Erlebnisse entstand die Idee, Wildlifefotografie Workshops anzubieten. Workshops, die nicht auf das Anfüttern oder Stören des Tieres angewiesen sind. Bei der Wildlifefotografie habe ich nicht nur gelernt, zu fotografieren, sondern auch sehr viel über die Natur und die Tiere, die ich fotografiere. Und vor allem hat sich eines nochmal verfestigt – der Respekt vor der Natur.